Für uns Ändert sich (erst einmal) nichts…

Liebe Zustellerinnen, liebe Zusteller,

soeben hielt unser Ministerpräsident, Markus Söder eine kurzfristig anberaumte Pressekonferenz ab. Anbei die wichtigsten Passagen daraus:

Ausgangsbeschränkung in Bayern: Was jetzt noch erlaubt ist und was nicht:

Was heißt das nun? Jeder kann und soll zur Arbeit gehen, sofern Homeoffice nicht möglich ist. Arztbesuche sind in bestimmtem Rahmen weiterhin möglich, Physiotherapeuten-Besuche beispielsweise seien jedoch nur im Notfall erlaubt. Besuche in Alten-, Pflege- und Behinderteneinrichtungen werden verboten, ebenso in Krankenhäusern. Ausnahmen seien nur im Todesfalle oder bei einer Geburt erlaubt, ebenso für Eltern, deren Kind im Krankenhaus liegt. Die Lebensmittelversorgung bleibt erhalten, ebenso bleiben Banken geöffnet. Friseure jedoch werden nicht mehr geöffnet, ebenso müssen Bau- und Gartenmärkte schließen. Die Gastronomie in Bayern wird ab Samstag grundlegend geschlossen.  „Alles, was nicht dringend notwendig ist, wird eingestellt“, erklärte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU).

„Bleiben Sie zu Hause, ist das Motto“, erklärte Söder und ergänzte „frische Luft tut gut und kann auch helfen“. Sportliche Betätigung und Spazierengehen bleiben daher weiterhin möglich, allerdings entweder allein oder mit der Familie. Gassigehen ist weiterhin möglich. Gruppenbildungen, Parties, größere Menschenansammlungen hingegen sind verboten. Ein Dokument über den Grund des Ausgangs mit sich zu führen, wie es Menschen in Frankreich oder Italien es derzeit tun müssen, sei in Bayern vorerst nicht notwendig.

Der Unterschied zu einer Ausgangssperre sei, dass bei einer Ausgangssperre niemand das Haus verlassen dürfe, erklärte Söder auf Nachfrage. Man wolle jedoch auf jeden Fall „Lagerkoller“ vermeiden und den Menschen weiterhin ermöglichen, zur Arbeit zu gehen.

 

Was bedeutet das für uns?

Nach wie vor zählen die Zustellung von Presseerzeugnissen aufgrund der hohen Bedeutung zur kritischen Infrastruktur und darf deshalb ausgeübt werden. Bitte beachtet dazu den Blog Beitrag vom 19. März. Für unsere Branche ändert sich also vorerst nichts.

Ihr arbeitet an der frischen Luft und stellt alleine die Zeitungen in Eurem Bezirk zu. Bitte haltet Euch zudem an die allgemeinen Verhaltensregeln.

Wir bauen auf Euch und werden Euch keinem Risiko aussetzen.

Viele Grüße von Euren Gebietsbetreuern und von den Kollegen des Innendienstes.

 

PS: Bitte schaut regelmäßig auf den Blog dieser Seite – wir halten Euch hier auf dem Laufenden.